Der erste Schnee in der Lüneburger Heide - Winter 2017

Verschlafen blinzel ich durch meine zusammengekniffen Augenlieder. Gerade bin ich aufgewacht und schlurfe über den kalten Boden Richtung Badezimmer. Gedämpftes gelbes Licht einer Straßenlaterne dringt durch einen immer dicker werdenden weißen Schleier. Es dauert einen Moment bis ich realisiere was sich da vor meinem Fenster abspielt, doch dann bin ich hellwach. Es schneit! Es schneit das erste Mal diesen Winter. Nicht nur das, er bleibt sogar liegen. Die Welt da draußen ist in eine dicke Decke Schnee gehüllt. Das war nicht angesagt! 

Es gibt drei Dinge in meiner Heimat der Lüneburger Heide, die mich exotische Reiseziele vergessen lassen. Heideblüte, die Rotwildbrunft und dann natürlich Schnee, der diese Landschaft von einem Moment zum anderen komplett verwandelt. Dieses Ereignis kann ich mir nicht entgehen lassen. Zum Glück ist mein Fotorucksack immer gepackt und die Batterien geladen. Schnell noch einen Kaffe gekocht und schon sitze ich im Auto. Bis zur nächsten Heidefläche ist es nicht weit und das ist auch gut so. Nicht nur ich wurde von dem plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Auch der Winterdienst ist noch in der Sommerpause. So schlittere ich mit maximal 40 kmh Richtung Löns Denkmal bei Müden. Es schneit immer heftiger und ich verlangsame meine Fahrt noch einmal. Ein Blick in den grauen Himmel verrät mir das die Fotos wohl nichts fürs Portfolio werden. Aber darum geht es heute Morgen nicht. Dieser Ausflug ist nur für mich. Am Parkplatz angekommen, begrüßen mich nur zwei schwarze Raben. Ansonsten bin ich allein. Vom Stellplatz bis in die Heide sind es nur ein paar Meter. Mehr braucht es auch nicht und auf meiner Mütze bildet sich eine kleine Schneehaube. Ein Hoch auf warme Kleidung und abgedichtete Kameras! Ich wähle einen kleinen Rundweg und laufe diesen langsam und gemächlich ab. Nichts hetzt mich diesen Morgen. Ein gutes Dutzend mal baue ich mein Stativ auf und betätige den Auslöser. Nicht auf der Suche nach dem perfekten Winterbild, sondern einfach nur aus Freude an der Fotografie. Ich genieße diese Momente, die ich komplett für mich alleine habe. Nach einer Stunde bin ich wieder am Auto angelangt. Mit kalten Fingern aber zufrieden mache ich mich auf den Heimweg.Der perfekte erste Advent!

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Filter in der Landschafts - Fotografie. Überflüssig oder Unersätzlich?

Im Zeitalter der digitalen Fotografie wirken Filter oder ganze Filtersysteme antiquiert und überflüssig. Vieles spricht gegen den Einsatz. Jedenfalls war das lange meine Meinung. Nur nach und nach sind mir die Vorteile bewusst geworden. Vielleicht spielst du mit dem Gedanken ein Filtersystem anzuschaffen, um so deine Fotos und Workflow zu verbessern. Ich möchte dir hier meine Überlegungen und Erfahrungen vorstellen, um deine Entscheidung zu erleichtern.

 0.9 Hard Edge Verlaufsfilter um den Himmel abzudunkeln

0.9 Hard Edge Verlaufsfilter um den Himmel abzudunkeln

Was spricht dagegen:

 

Moderne Technik

Der Dynamikumfang neuer digitaler Kameras ist gut und wird immer besser. In vielen Situationen ist die Kamera in der Lage, alle Informationen in den Lichtern und Schatten in der Raw Datei einzufangen. Ist der Dynamikumfang einer Szene zu groß, dann lässt sich mit Lightroom oder Photoshop relativ einfach eine Belichtungsreihe zu einem Bild zusammensetzen. Was in der Filmfotografie noch undenkbar war, ist nun digital für jeden möglich geworden.

Preis

Gute Filter sind teuer. Sehr teuer. Filterhalter, Verlaufsfilter, Pol-Filter und ND Filter können sehr schnell mehrere hundert Euro verschlingen. Wenn das Filter- Kit teurer wird als die Einsteiger- Dslr oder die Objektive, dann kommt man zurecht ins Grübeln.

Extra Gewicht

Als Landschaftsfotograf ist der Fotorucksack meist voll und zu schwer. Nicht nur die Kamera und die Objektive müssen mit, sondern auch Jacke, Taschenlampe, Karten, Wasser, Stativ und vieles mehr. Jetzt noch Platz machen für Filter? Eigentlich möchte man doch Gewicht einsparen, kauft eine kleinere Kamera und packt dann wieder das Gewicht der Filter dazu? Das hört sich alles andere als verlockend an.

Mehr Arbeit im Feld

Die Sonne verschwindet langsam hinter dem Horizont, die letzten Strahlen hüllen die Landschaft in ein goldenes Licht und der Himmel fängt an, in den schönsten Farben zu leuchten. Jetzt sollte alles schnell gehen. Die Kamera an den richtigen Ort, der Bildaufbau muss stimmen, Belichtung passen und der Fokus sitzen. Wenn man nur ein Foto in dieser Zeit machen möchte, dann ist das kein Problem. Hat man es aber auf mehrere abgesehen, wird es hektisch. Noch extra Schritte in den Workflow einbauen scheint kontraproduktiv. Denn jetzt will noch der Filterhalter angebracht, Polfilter in die richtige Stellung gedreht und der passende Verlaufsfilter eingesteckt werden.   

Schmutzfänger

Manchmal ist es schon eine Herausforderung seine Objektive und den Kamerasensor sauber zu halten. Was im Studio noch einfach ist, wird in der Natur fast unmöglich. Sand, Regen, Luftfeuchtigkeit, alles hinterlässt Spuren auf der Ausrüstung. Und nun auch noch auf den Filtern. Ein weiteres Stück Ausrüstung, das vor den Elementen geschützt werden will.

 0.6 Soft Edge Verlaufsfilter um den himmel abzudunkeln / ND Filter um die Bewegung der Wolken abzubilden

0.6 Soft Edge Verlaufsfilter um den himmel abzudunkeln / ND Filter um die Bewegung der Wolken abzubilden

Und was spricht dafür:

 

Entschleunigung

Dieser Punkt steht auch auf der negativ Liste. Aber diese extra Arbeit im Feld kann auch etwas positives sein. Ähnlich wie das Fotografieren mit Film oder Festbrennweiten, verlangsamt es den ganzen Prozess. Je mehr Arbeit es macht, die Kamera auf das Stativ zu stellen, das passende Objektiv zu wählen und die Filter in die richtige Position zu bringen, desto mehr Überlegungen fließen in die Szene und den Bildaufbau. Ist dieses Bild den Aufwand wert? Warum fotografiere ich genau diesen Ausschnitt? Ist der Blickwinkel von dort drüben vielleicht doch der bessere? Das sind alles wichtige Fragen, die ich mir durch die Mehrarbeit einfach häufiger stelle. Dies führt zu weniger Fotos, in die jedoch mehr Überlegungen geflossen sind. Das Verhältnis von guten und unbrauchbaren Fotos verbessert sich.

Schnelles Feedback

Wenn ich Filter im Feld richtig einsetze, dann komme ich schon vor Ort sehr nahe an das finale Bild. Durch Einsatz des Polfilters haben die Farben mehr Sättigung und der Verlaufsfilter passt die Helligkeit des Himmels an den Vordergrund an. So lässt es sich einfacher beurteilen, ob man den Moment richtig eingefangen hat und sich dem nächsten Motiv widmen kann.

Kürzere Nachbearbeitung

Das fängt schon bei der Menge der Fotos an. Wenn es der Filtereinsatz erlaubt anstelle einer ganzen Belichtungsreihe nur ein Foto zu machen, dann spare ich mir pro Auslösung zwei bis sechs Fotos. Das wiederum erleichtert das Bewerten, Auswählen und Katalogisieren der Fotos. Ganz zu schweigen von dem geringeren Datenvolumen auf den Festplatten.

Durch die Filter sind viele Fotos schon sehr nahe an ihrer finalen Form. Es sind nur kleine Veränderungen in Lightroom nötig. Dann nur noch die Verschlagwortung und die Dateien sind fertig für die Erstauswahl von Klienten oder Bildagenturen. Die aufwändige, zeitintensive Bearbeitung in Photoshop kommt nur noch bei einem Portfolio Bild oder bei einem Klientenwunsch zum Einsatz.

Einzigartige Effekte

Der Polarisationsfilter lässt sich digital nicht ersetzen. Durch seinen Einsatz kann man Reflektionen auf glänzenden Oberflächen wie z.b. Wasser oder auch nasser Vegetation vermeiden. Dadurch bekommt das Foto ein Aussehen, das anders nicht zu erreichen ist. Die Farbsättigung lässt sich digital erhöhen, ist aber durch den Polfilter oft schon ausreichend.

Langzeitbelichtungen lassen sich nur schwer digital erzeugen. Es ist möglich viele Fotos zu einem zu verbinden und so den Effekt zu reproduziern. Das Ganze ist aber mit einem großen Mehraufwand verbunden. Viel einfacher ist es einen ND-Filter zu benutzen und sich die digitalen Arbeitsschritte zu sparen.

Bewegte Motive

Als Naturfotograf ist man den Elementen ausgesetzt. Eine Szene kann sich von der einen Sekunde auf die andere stark verändern. Der Wind fährt in Bäume, Gräser, Wolken ziehen schnell durch den Himmel und die Blumen, die noch vor kurzem in die eine Richtung geguckt haben, neigen nun ihre Köpfe in eine andere. Natürlich kann man auch hier mit Belichtungsreihen arbeiten, doch diese dann in Photoshop zusammenzusetzen ist keine leichte Aufgabe und nimmt viel Zeit in Anspruch. Es ist effizienter vor Ort einen Verlaufsfilter einzusetzen und die Szene in einer Aufnahme abzubilden.

 Polfilter um Reflektionen im Wasser und auf der Vegetation zu vermeiden. ND Filter um die Belichtungszeit zu verlängern und Bewegung ins Wasser zu bekommen

Polfilter um Reflektionen im Wasser und auf der Vegetation zu vermeiden. ND Filter um die Belichtungszeit zu verlängern und Bewegung ins Wasser zu bekommen

Mein Fazit:

Am Anfang meiner Fotografie - Karriere stand ich Filtern noch sehr skeptisch gegenüber. Zu teuer, schwer und aufwändig. Warum sollte ich meine Arbeit komplizierter machen, wenn ich doch die gleichen Ergebnisse digital erzielen kann? Mehr aus Neugier als aus Überzeugung habe ich mein erstes Filterset gekauft und zunächst selten benutzt. Im Laufe der Zeit, nach vielen Experimenten, habe ich nun meine Meinung geändert. Sie entschleunigen meine Arbeit vor Ort und lassen mich überlegter fotografieren. Ich habe eine kürzere Nachbearbeitung und verbringe dadurch mehr Zeit draußen. Manche Effekte kann ich digital nicht, oder nur mit einem großem Aufwand erzeugen. Natürlich kann ich ohne Filter arbeiten und längst nicht jede Situation erfordert ihren Einsatz. Ich möchte jedoch nicht mehr auf Filter in meinem Workflow verzichten. 

Im nachfolgenden findest du noch Links zu dem Filtersystem, das ich zur Zeit nutze. Dabei handelt es sich um Amazon Affiliate Links. 

Mein Filter System

 

Filterhalter:

Ich benutze das Lee Foundation Kit. Ich habe versucht mit aufschraubaren Filtern zu arbeiten, aber das war mir definitv zu fummelig. Ich benutze das 100mm System für meine DSLR. Wenn ihr eine Systemkamera benutzt, dann kommt für euch das kleinere Lee Seven5 System mit den entsprechend kleineren Filtern in Frage. Bei Fragen dazu einfach in den Kommentaren melden!

Polfilter:

Ich habe den 105mm großen, runden Polfilter von Lee. Diesen kann man mit dem entsprechenden Adapterring direkt vorne auf das Foundation Kit setzen. Durch die Größe des Filters vermeidet man eine Vignette bei Weitwinkelobjektiven

ND Filter:

Da benutze ich den Litte Stopper (6 Stops) und den Big Stopper (10 Stops). Lee bietet auch den Super Stopper (15 Stops) an, aber für den habe ich bis jetzt noch keine Verwendung. Vielleicht später mal. Das gute an den ND Filtern von Lee ist, dass sie kaum die Farbe in den Fotos verändern, was bei günstigen Filtern oft der Fall sein kann.

Verlaufsfilter:

0.6 Soft Edge und 0.9 Soft Edge Filter von Lee. Die weiche Kannte ist sehr hilfreich wenn man Objekte hat, die weit in den Himmel ragen. Kirchtürme, Bäume, Hochhäuser und Berge. Durch die weiche Kannte ist der Übergang viel fließender und fällt nicht so auf.

0.6 Hard Edge und 0.9 Hard Edge Filter von Lee. Wenn man einen glatten Horizont hat und nichts in den Himmel ragt, dann kommen die Filter mit der harten Kannte zum Einsatz. Am Meer zum Beispiel oder in meiner Heimat der Lüneburger Heide.

Adapterringe:

Die werden benötigt, um den Filterhalter am Objektiv zu befestigen. Es gibt für jede Objektivgröße den passenden Adapterring. Für Weitwinkelobjektive gibt es eine speziellen Weitwinkeladapter um Vignettierung zu vermeiden.

Lens Caps:

Wenn man die Adapterringe auf den Objektiven lassen möchte, dann passen die Standard- Objektivdeckel nicht mehr. Dafür gibt es aber eine günstige Alternative, die einfach über den Ring gestülpt werden kann.

Filtertasche:

Und zu guter Letzt muss das ganze Kit sinnvoll verstaut werden. Mir gefällt diese Filtertasche sehr gut, da es viele Befestigungsmöglichkeiten für sie gibt. Am Gürtel, über dem Stativkopf oder einfach um die Schulter.

Was ist edeine Meinung zu dem Thema? Benutzt du Filter oder planst welche zu kaufen? Oder sind sie für dich überflüssig? Wenn du noch Fragen oder Anmerkungen hast, dann schreibe doch bitte einen Kommentar.

 100mm Filtersystem von Lee

100mm Filtersystem von Lee

Wandern und fotografieren im Süd - Schwarzwald

 Krai Wook Gumpen

Krai Wook Gumpen

Alles ist in ein saftiges, üppiges grün gehüllt. Moose, Farne und unzählige andere Pflanzen drängen sich dicht an das Wasser um noch etwas mehr von dem kühlen Nass zu ergattern. Lange Flechten hängen wie Bärte von den Fichten und dicke moosbewachsene Wurzeln ranken sich wie Schlangen um dicke Felsbrocken. Die Sonne dringt nur spärlich durch das dichte Blätterdach und wirft tanzende Lichtbänder an die dunklen Unterseiten der überhängenden Steine. Libellen und Maifliegen surren über das Wasser, als ob sie ein Fest feiern würden. Im Hintergrund rauscht der kleine Wasserfall.

 

Bei diesem herrlichen Anblick jauchzen unsere müden Füße. Eine Pause und Abkühlung sind sehr willkommen. Schnell sind die Wanderstiefel ausgezogen und die anstrengenden letzten Stunden vergessen. Wir sind heute schon früh auf dem 7 -Moore Weg aufgebrochen, um der Mittagshitze zu entgehen. Bis zu 35 Grad sind für heute angesagt. An diesem Ort lässt uns das jedoch kalt. Hier wollen wir länger bleiben und unsere letzte Mittagspause für diese Reise machen. Es dauert nicht lange und unsere Gespräche drehen sich um die Erlebnisse, die wir auf dieser Urlaubsreise hatten.

 

Der Hotzenwald Höhenweg war ein Highlight für uns. Im Sommer ist die Fernsicht nicht so gut wie in der kalten Jahreszeit, jedoch hatten wir an diesem Tag Glück und konnten die noch schneebedeckten Gipfel der Alpen sehen.

 Auf dem Hotzenwald Höhenweg

Auf dem Hotzenwald Höhenweg

Der Abend in Bad Säckingen wird uns auch lange in Erinnerung bleiben. Der herrliche Sonnenuntergang an der alten Holzbrücke über den Rhein, das Schloss Schönau mit der kleinen Burg. Die Livemusik direkt am Rhein mit der Strandbar.

 Unter der alten Holzbrücke in Bad Säckingen

Unter der alten Holzbrücke in Bad Säckingen

Die kleine Grenzstadt Laufenburg. Mehrmals sind wir über die Brücke von Deutschland in die Schweiz und wieder zurück gelaufen. Danach haben wir uns einen Aussichtspunkt gesucht und den Sonnenuntergang genossen.

 Auf der Rheinbrücke in Laufenburg

Auf der Rheinbrücke in Laufenburg

 Aussicht über Laufenburg

Aussicht über Laufenburg

St. Blasien hat uns überrascht. Die kleine Stadt liegt mitten im Wald und dann steht da eine der größten Kuppeln Europas! Der Dom St. Blasius ist 62 Meter hoch und wurde nach dem Vorbild des Pantheons in Rom gebaut.

 Dom St. Blasius

Dom St. Blasius

Und natürlich der Aussichtspunkt bei Ibach. Auf dem kleinen Hügel stehen Bänke und Liegestühle. Zweimal sind wir dort hinauf und haben es uns dort abends gemütlich gemacht. Etwas getrunken, fotografiert und das schönste Panorama des Süd - Schwarzwaldes genossen.

 Aussichtspunkt bei Ibach

Aussichtspunkt bei Ibach

Etwas wehmütig schauen wir auf die vergangen Tage zurück. Schnell ist die Zeit vergangen. Doch wir haben den Schwarzwald für uns entdeckt und werden wiederkommen. Nun sind wir auch am Ende unsere Brotzeit angelangt und damit ist auch die Mittagspause vorbei. Wir packen zusammen, schultern die Rucksäcke und machen uns langsam auf den Rückweg. Bis bald Schwarzwald!

Meine Top 10 Foto - Locations in Rom

Ich sitze auf einem der unzähligen kleinen Marktplätze im Trastevere. Die Sonne ist schon vor einer Stunde untergegangen und trotzdem ist es angenehm warm.

Überall leuchtet es, hinter mir plätschert ein kleiner Brunnen, Leute lachen und Geschirr klappert. Es duftet köstlich nach italienischem Essen und vor mir baut eine junge Künstlerin ihre Staffelei auf.

Es ist mein letzter Abend in Rom und nach einer Woche kann ich sagen, ich bin in diese Stadt verliebt. In die Geschichte, die Menschen und das Lebensgefühl. Sieben Tage waren viel zu wenig und doch hat es gereicht, um all die Orte zu besuchen und zu fotografieren, die ich mir vorgenommen habe.

Vielleicht hilft euch die nachfolgende Liste meiner Lieblings - Locations, um eure eigene Rom Reise zu planen. Wenn Ihr Fragen zu einem Bild oder Ort habt, schreibt einfach in die Kommentare. Vielleicht sehen wir uns auch in der ewigen Stadt, denn ich komme garantiert wieder!

 

1. Das Kolosseum

Der frühe Morgen ist der perfekte Zeitpunkt dafür. Man hat es fast für sich alleine. Tagsüber und am Abend wimmelt es nur so von Touristen. Das hat auch seinen Charme, macht sich aber nicht so gut auf Fotos.

Außerdem kann man die Sonne erwischen, die sich kurz nach Sonnenaufgang in einem der Rundbögen zeigt.  

 Das Kolosseum in der Blauen Stunde

Das Kolosseum in der Blauen Stunde

 Die Sonne scheint durch einen der Rundbögen des Kolosseums

Die Sonne scheint durch einen der Rundbögen des Kolosseums

2. Die Engelsbrücke

Der Sonnenuntergang ist meine Zeit für die Engelsburg. Abends treten oft Straßenmusiker auf der Brücke auf und so hat man musikalische Untermalung beim Fotografien.  

 Abendstimmung an der Engelsbrücke

Abendstimmung an der Engelsbrücke

3. Das Forum Romanum

Die Beleuchtung geht schon vor dem Sonnenaufgang aus! Also lieber früher die Fotos machen. Ansonsten steht man nochmal auf...

 Das beleuchtete Forum Romanum kurz vor Sonnenaufgang

Das beleuchtete Forum Romanum kurz vor Sonnenaufgang

4. Der Vatikan

 Auf dem Weg zum Vatikan

Auf dem Weg zum Vatikan

5. Der Gianicolo Aussichtspunkt

Der Vermieter meiner kleinen AirBnB Wohnung hat mich auf diesen Ort aufmerksam gemacht. Von dort breitet sich Rom direkt vor Deinen Füßen aus. Abends ist es dort wunderbar. Vielleicht eine Flasche Wein mitnehmen, sich auf die kleine Mauer setzen und beobachten wie die Sonne untergeht und die Lichter der Stadt langsam die Show übernehmen.

 Die Abendsonne taucht die Ewige Stadt in warmes Licht

Die Abendsonne taucht die Ewige Stadt in warmes Licht

6. Der Trevi Brunnen

Für mich definitiv zum Sonnenaufgang. Die meisten Touristen schlafen noch und so lässt sich die Atmosphäre besonders gut genießen.

 Der Trevi Brunnen

Der Trevi Brunnen

7. Der St. Peters Dom von der Ponte Umberto. 

Vielleicht habt Ihr mehr Glück und die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen und die Werbeplakate verschwunden.

 Der St. Peters Dom von der Ponte Umberto aus fotografiert

Der St. Peters Dom von der Ponte Umberto aus fotografiert

8. Der Orangengarten

Meine Überraschungslocation für diesen Trip. Diesen Ort hatte ich vorher nicht eingeplant und nur durch Zufall entdeckt. Vielleicht ist es gerade darum mein Lieblingsfoto von dieser Reise.

 Blick durch den Orangengarten auf den St. Peters Dom

Blick durch den Orangengarten auf den St. Peters Dom

9. Die Spanische Treppe

 Die verlassene Spanische Treppe in der frühen Morgenstunde

Die verlassene Spanische Treppe in der frühen Morgenstunde

10. Das Pantheon

Ein besonderer Ort in den frühen Morgenstunden. Niemand stört das Bild und nach ein paar Minuten fängt die Geschichte an lebendig zu werden. 

 Das Pantheon

Das Pantheon

 Die Säulen des Pantheons

Die Säulen des Pantheons